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S. Hoh. Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog zu Sachsen

(mit Namen Andreas Michael Friedrich Hans Armin Siegfried Hubertus; geb. am 21. März 1943) ist seit 1998 Oberhaupt des Hauses von Sachsen-Coburg und Gotha. Er ist der Enkel des letzten regierenden Herzogs Carl-Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha. Er wird mit Seine Hoheit angesprochen.

KINDHEIT UND JUGEND

 

Ich wurde am 21. März 1943 in Schloss Casel in der Niederlausitz, Deutschland, geboren und bin der Sohn von Prinz Friedrich Josias von Sachsen-Coburg und Gotha und Prinzessin Viktoria Luise von Sachsen-Coburg und Gotha. Nach ihrer Scheidung im Jahr 1946 blieb ich in der Obhut meiner Mutter, die auf ihren Familiensitz „Steinwändt“ in Österreich zog. Dort lernte sie ihren zweiten Ehemann kennen, Captain Richard Whitten, der in der amerikanischen Armee in Salzburg diente.

1949 versetzte die Armee unsere neue Familie in die Vereinigten Staaten, wo ich den größten Teil meiner Kindheit verbrachte und zum Teenager heranwuchs. Am 6. März 1954 wurde mein Vater, Prinz Josias von Sachsen-Coburg und Gotha Oberhaupt des Hauses, und ich wurde mit 12 Jahren Erbprinz des Herzogshauses.

Mit 16 Jahren begann ich damit, Deutschland regelmäßig Besuche abzustatten, um mich auf meine zukünftige Rolle als Oberhaupt des herzoglichen Hauses Sachsen- Coburg und Gotha vorzubereiten. Zu dieser Zeit wurde ich auch in die alte Tradition des Jagens eingeführt, die eine lebenslange Leidenschaft blieb.

In den frühen 1960er Jahren besuchte ich die Louisiana State University in Baton Rouge, Louisiana, an der ich Betriebswirtschaft studierte. Ich gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Delta Tau Delta Burschenschaft an der Universität.

RÜCKKEHR NACH DEUTSCHLAND

Da ich zweifache Staatsbürgerschaft hatte und in einem Alter war, in dem junge Männer Militärdienst für ihr Land leisteten, fiel mir die Wahl nicht schwer, ein vollwertiger deutscher Staatsbürger zu werden. 1965 kehrte ich nach Coburg zurück und schrieb mich an einer deutschen Sprachenschule ein. Kurz danach trat ich dem Panzeraufklärungsbataillon 6 bei, das in Eutin, Schleswig-Holstein, stationiert war und diente von 1966 bis 1968.

Nach der Armee absolvierte ich mehrere Praktika bei deutschen Forstbetrieben und machte schließlich von 1969 bis Anfang 1971 eine Lehre als Holzkaufmann bei der Fa. Mueller & Sohn in Hamburg. Dann trat ich in die Fa. MITSUI & Company in Hamburg ein und arbeitete im “provisions department”. MITSUI ist eine der ältesten und größten Finanzunternehmen in der japanischen Geschichte und eines der breit gefächerten und umfangreichsten Handels-, Investitions- und Dienstleistungsunternehmen der Welt. Dort lernte ich, wie man ein erfolgreiches Geschäft betreibt.

HEIRAT UND KINDER

Während meines Aufenthalts in Hamburg lernte ich Carin Dabelstein kennen, die ich am 31. Juli 1971 heiratete. Carin Dabelstein wurde am 16. Juli 1946 in Hamburg als Tochter von Adolf Marin Dabelstein und Irma Maria Classen geboren. Obwohl Carin nach den Bedingungen des Hochadels nicht ebenbürtig war, erkannte mein Vater unsere Ehe an, die daher nicht als „morganatisch“ angesehen wurde.

Nach der Hochzeit mit Carin lebten wir in Hamburg, wo meine Tochter Stephanie 1972 und mein Sohn Hubertus 1975 auf die Welt kamen.

Kurz nach Hubertus Geburt wurde mir klar, dass meine Familie in Coburg nicht mehr präsent war, da meine Großmutter, Herzogin Victoria Adelheid 1970 gestorben war und sich mein Vater fast ausschließlich in unserem Anwesen im österreichischen Grein aufhielt.

IN COBURG ZUHAUSE

 

In Coburg stellte sich heraus, dass das Leben ganz verschieden war vom Leben in der Großstadt, an das wir so gewöhnt waren. Als wir uns niederließen, erkannten wir, dass Coburg eine Menge zu bieten hatte. Unser zweiter Sohn Alexander wurde hier 1977 geboren.

In Coburg begann ich den Kontakt zu meinen Verwandten wieder herzustellen. Ich beschäftigte mich mit der Familiengeschichte und stellte unsere Präsenz in Coburg ebenso wieder her wie den Kontakt zu Familien in ganz Europa. Das war keine leichte Aufgabe, da die Beziehungen mit den meisten englischen Familien und anderen Dynastien während des Zweiten Weltkriegs verloren gingen, als sich mein Großvater auf Hitlers Seite gestellt hatte. Dies war ein tragischer Fehler seinerseits und sehr schwer wieder gut zu machen. Dazu kam erschwerend, dass mein Vater nach Kalifornien gezogen war. Er kam jedoch später wieder zurück, um auf unserem Familiensitz in Grein (Österreich) zu leben.

Während dieser ersten Jahre wurde ich in den gesellschaftlichen Kreisen sehr aktiv, nicht nur mit den Royals, sondern auch in der Gesellschaft vor Ort. Ich trat 1983 dem Coburger Rotary Club bei und übernahm 1993 die Präsidentschaft. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, die Coburger Familienstiftung zu verwalten.

AUFBAU DES FAMILIENBETRIEBES

Als 1989 der eiserne Vorhang fiel, bestand mein großes Ziel darin, das verlorene Vermögen im früheren Ostdeutschland wieder zu gewinnen. Nach vielen Jahren mühsamer Arbeit gelang es mir im Dezember 1996 2.000 Hektar (4,942 Acres) Forstland in Thüringen zurückzukaufen. Im Jahr 2000 war die Familienstiftung in der Lage mit der Bundesregierung die Restitution von weiteren 6,200 Hektar (15,320 Acres) zu vereinbaren und mit dem Freistaat Thüringen weitere 800 Hektar (1,976 Acres). Seitdem wurde eine neue Forstbewirtschaftung aufgebaut. 2013 wurden die erstgenannten 2,000 Hektar Land in die Familienstiftung übertragen.

1996 wurde ich Mitglied des Coburger Stadtrates und gehörte ihm bis 2006 an. Während dieser Zeit wurde ich auch zum Protektor der Coburger Schützengesellschaft und 1999 Protektor der deutschen Schützengesellschaft.

Als ich zuerst nach Coburg kam, lebte mein Vater noch teilweise dort. Es war wunderbar, die Gelegenheit zu nutzen, ihn zu besuchen und geruhsame Nachmittage und Abende mit ihm zu verbringen. Wir sprachen über sein Leben, die Familie und die Besitzungen, wie auch über unsere Liebe zu Autos, meist schnellen. Mein Interesse an Autos ließ niemals nach und bis heute halte ich Schritt mit der Industrie. Meine derzeitige Sammlung umfasst einen Volkswagen, einen Mercedes, einen Porsche, einen Audi und einen Bentley.

CHEF DES HAUSES

Am 23. Januar 1998 starb mein Vater und ich folgte ihm als Oberhaupt des herzoglichen Hauses nach. Ich setzte meine Arbeit bei der Verwaltung der Familienstiftung bis zum Januar 2012 fort. Zu diesem Zeitpunkt zog ich mich zurück und übergab die Verantwortung meinem Sohn, dem Erbprinzen Hubertus.

Nun, da ich im Ruhestand bin, führe ich die Pflege meiner Beziehungen zu meiner ausgedehnten Familie fort, sowie zu Angestellten und Freunden, die ich über die Jahre gewonnen habe. Ich liebe es noch zu reisen, zu jagen und meine Besitzungen sowohl in Deutschland als auch in Österreich aufzusuchen.

Mein Wunsch ist es, dass die kommenden Generationen der Coburgs einander die Hand reichen und die einst engen Verwandtschaftsbeziehungen dieser Familien wieder herstellen.

Carin

Prinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzogin zu Sachsen

Hamburg, 16. Juli 1946

Carin kam in Hamburg, am 16. Juli 1946 als Tochter von Irma Maria Margarete Callsen und Adolf Wilhelm Martin Dabelstein auf die Welt. Carins Vater war Kaufmann und Unternehmer und besaß in Hamburg eine Druckerei.

Prinz Andreas lernte Carin während seines Aufenthalts in Hamburg kennen, verliebte sich in sie und hielt gegen Ende 1970 um ihre Hand an. Gemäß der Tradition und dem Gesetz des Hauses von 1855 wäre die Ehe morganatisch gewesen und erforderte daher die Zustimmung von Prinz Andreas Vater. Prinz Friedrich Josias von Sachsen-Coburg und Gotha, damaliger Chef des Hauses, stimmte ihr bereitwillig zu.

Die standesamtliche Trauung fand am 18. Juni 1971 statt und die kirchliche Hochzeit wurde am 31. Juli 1971 gefeiert. Nach ihrer Hochzeit lebten Prinz Andreas und Prinzessin Carin mit ihren beiden älteren Kindern einige Jahre in Hamburg. Prinzessin Stephanie wurde am 31. Januar 1972 geboren, Erbprinz Hubertus am 16. September 1975.

Der Tod von Andreas Großmutter, Herzogin Viktoria Adelheid im Jahr 1970, hinterließ in Coburg eine Lücke. Ihr Tod und der Umstand, dass Prinz Andreas Vater mehr Zeit auf seinem Anwesen in Grein, in Österreich, verbrachte, führte letztlich zum Umzug von Andreas und Carin 1976 nach Coburg, um die Lücke wieder zu füllen.

Carin fand, dass Coburg für Kinder bestens geeignet war. Ein Jahr nach ihrem Umzug nach Coburg wurde Prinz Alexander am 4. Mai 1977 geboren.

Trotz der ganztägigen Beanspruchung beim Aufziehen von drei Kindern fand Carin Zeit, Mitglied der „Hilfe für das behinderte Kind e.V.“ zu werden, einem gemeinnützigen Verein, dessen Hauptziel es ist, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu unterstützen und ihnen zu helfen.

Carin wurde später Ehrenmitglied der „Freunde für Friedenstein“ und Protektorin der Schützengilde des Neuen Schützenstandes.

Leider stellte man ihr 1997 die Diagnose, dass sie an Multipler Sklerose erkrankt war. Anfangs zeigte Carin noch geringe Symptome und konnte ein normales Leben führen, aber über die Jahre hat sich ihr Zustand verschlechtert, und sie wird nun zuhause ständig betreut.

Carin las gerne ein gutes Buch und hatte Vergnügen an Musik aber vor allem liebte sie es, neue Rezepte in der Küche auszuprobieren. Da sie nun nicht mehr kochen kann, sieht sie gerne Kochsendungen im Fernsehen.

KINDER

Stephanie

Prinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzogin zu Sachsen

Hamburg, 31 Januar 1972

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Prinzessin Stephanie Sybilla von Sachsen-Coburg und Gotha wurde am 31 Januar 1972 in Hamburg geboren. Drei Jahre nach der Geburt von Prinz Hubertus zog die Familie nach Coburg, wo Stephanie neun Jahre lang die Pestalozzischule besuchte und dann für drei Jahre die staatliche Wirtschaftsschule.

1992 begann Stephanie eine dreijährige kaufmännische Ausbildung zur Industriekauffrau um ihre Kenntnisse in Betriebswirtschaft zu erweitern. Diese Stelle bot ihr ein weites Lern-und Betätigungsfeld und gewährte einen tiefen Einblick in ein international tätiges Unternehmen. Sie begann 1996 mit ihrer Arbeit in der Familienstiftung, wo sie immer noch ist.

Stephanies Liebe zu Hunden und Pferden begann schon in einem frühen Alter. Sie bekam 1983 ihr erstes Pferd und reitet seitdem mit Begeisterung. Das Wohlergehen ihrer Tiere lag ihr immer sehr am Herzen, und so las sie von einer Behandlungsmethode genannt Bowtech, eine sanfte, nicht-invasive praktische Therapie, mit der die Muskeln des Körpers zur Selbstheilung stimuliert werden. Daran zeigte sie großes Interesse und begann 2010 mit der Ausbildung. Am 1. Oktober 2013 erhielt sie das EMRT-Diplom. Weitere Informationen dazu siehe Stephanies Website stephanie-coburg.de.

Gemäß der alten Familientradition begann Stephanie mit dem Erlernen der Jagd und legte 2008 die Jagdprüfung ab. Seitdem hat sie an mehreren Jagden in Deutschland und in Österreich teilgenommen.

Hubertus

Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog zu Sachsen

Hamburg, 16 September 1975

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Erbprinz Hubertus Michael von Sachsen-Coburg und Gotha wurde am 16 September 1975 in Hamburg geboren.   Hubertus legte 1995 in Coburg sein Abitur ab und trat in Ebern dem Panzerabwehrbataillon bei, wo er am 20. Dezember 1996 zum Fähnrich ernannt wurde. 1997 verließ er die Armee als Leutnant d. R. und studierte von 1997 bis 1999 Jura in Würzburg.

Im Januar 1998 starb der Großvater Prinz Friedrich Josias von Sachsen-Coburg und Gotha, woraufhin Prinz Hubertus Erbprinz des herzoglichen Hauses von Sachsen-Coburg und Gotha wurde.

Ende 1999 entschied Hubertus nach London zu gehen, wo er für ein Jahr die London School of Economics besuchte. Im Jahr 2000 zog er nach München, um sein Juraexamen an der Ludwig Maximilian Universität in München abzulegen. Er blieb dort die nächsten beiden Jahre und legte 2002 sein Staatsexamen ab.

Nach Beendigung der Studien arbeitete er von April 2003 bis Juni 2005 am Landgericht. Im September 2005 wechselte er an die Anwaltskanzlei Ulsenheimer-Friederich in München, bevor er nach New York ging.

Während dieser Zeit wurde Hubertus Mitglied der Schützengesellschaft Coburg, die im Jahr 1354 gegründet wurde. Das handgeschriebene Mitgliederverzeichnis geht bis zum Jahr 1710 zurück und reicht bis in die Gegenwart. Wie bei allen Mitgliedern der Familie Coburg, hat Hubertus eine Jagdlizenz und ist ein begeisterter Jäger.

2006 gründete Prinz Andreas den Herzoglich Sachsen-Coburg und Gotha‘schen Hausorden, um den alten Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausorden wieder zu beleben, der 1833 als gemeinsame Auszeichnung der sächsischen Herzogtümer eingeführt worden war. Hubertus wurde darin aufgenommen und erhielt die Auszeichnung „Großkreuz des Ritterordens“. Das Großkreuz ist in vielen Ritterorden die höchste Auszeichnung.

2007 übernahm Prinz Hubertus eine Stelle bei der Deutsche Bank Securities Inc. in New York als „International Private Banker“. Während dieser Zeit legte er das Examen als „General Securities Representative – General Industry/Product“ im Juli 2007 ab und das „Uniform Securities Agent State Law“ Examen im Februar 2008.

Während seines Aufenthalts in New York lernte Hubertus Kelly Rondestvedt kennen. Er machte ihr auf Schloss Callenberg bei Coburg einen Heiratsantrag. Die standesamtliche Zeremonie fand auf Schloss Callenberg statt und endete mit einem kleinen Empfang der Familie am 21. Mai 2009. Die kirchliche Hochzeit fand am 23. Mai 2009 in der St.-Moriz-Kirche in Coburg statt. Nach der Hochzeit kehrte das Paar nach New York zurück, wo es bis 2011 blieb.

Im Dezember 2011 zogen Hubertus und Kelly zurück nach Deutschland. Zunächst lebten sie in München, während ihre zukünftige Wohnung in Coburg renoviert wurde. Im Januar 2012 übergab Prinz Andreas die Leitung der Familienstiftung an Hubertus.

Hubertus und Kelly leben derzeit in Coburg. Ihre Tochter Katharina Victoria Elizabeth Cheryl wurde am 30. April 2014 geboren.

Alexander

Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog zu Sachsen

Coburg, 4 Mai 1977

 

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Prinz Alexander Philipp von Sachsen-Coburg und Gotha wurde am 4. Mai 1977 geboren. Er besuchte die Heinrich-Schaumberger-Schule und ab dem Alter von elf Jahren für drei Jahre die Waldorfschule in Callenberg. Dann wechselte Alexander zur Hermann-Lietz-Schule Schloss Hohenwerdha, einem Internat in Hessen.

Schon damals interessierte er sich für Spinnen, genauer gesagt für Vogelspinnen. Wenn man ihn über die Gründe für diese Faszination befragte, sagte er einfach, sie seien „cool“. Auch wenn seine Eltern über seine Lieblingstiere nicht allzu beglückt waren, unterstützten sie ihn dabei. Heute besitzt er zwanzig weibliche und zwei männliche Tiere, das älteste ist schon gute zehn Jahre alt.

Nach dem Schulabschluss arbeitete Alexander im Familienforst von Callenberg. Seine Verantwortung beschränkte sich zunächst auf handwerkliche Tätigkeiten. Nach einigen Jahren war es offensichtlich, dass seine Liebe zur Forstwirtschaft weiter zugenommen hatte, und dass er darin weiter ausgebildet werden sollte. Diese Ausbildung erfuhr er bei Förster Hansmann.

Prinz Andreas wurde gewahr, dass, seit dem Tod seines Vaters 1998, niemand aus der Familie in Schloss Greinburg in Österreich vor Ort war. Deshalb wurde Alexander gefragt, ob er nicht die Familie in Österreich repräsentieren und dort seine Erfahrungen in der Forstwirtschaft vertiefen wollte. Als junger Mann und Single war dies eine gute Gelegenheit für ihn, auf eigenen Füßen zu stehen und die geliebte Arbeit auszuüben. Er zog also nach Grein, wo er in der Forstverwaltung arbeitet.

Alexander hat die väterliche Liebe zu schnellen Autos geerbt und auch die Familientradition der Jagd beibehalten

Kelly

Erbprinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzogin zu Sachsen

Pensacola, Florida, 10. Januar 1975

Kelly wurde am 10. Januar 1975 in den Vereinigten Staaten geboren und zwar in Pensacola, Escambia County, Florida. Ihr Vater, Christian Robert Rondestvedt ist Captain a.D. der United States Navy. Ihre Mutter, Cheryl Ann Forbes war bis zu ihrer Pensionierung Lehrerin einer Schule in San Diego County, Kalifornien. Kelly hat zwei jüngere Brüder, Christian und James.

Da Kellys Eltern aus San Diego stammten, zogen sie zurück nach Kalifornien, wo Kelly die Lemoore High School in Kings County besuchte. Kelly war die beste Absolventin und sprach anlässlich der Abschlussfeiern 1993 im Tiger Stadium.

Kelly schrieb sich an der University of California in Los Angeles ein und erwarb 1997 einen B.A. in Wirtschaft. Dann arbeitete sie für Price Waterhouse Coopers in San Diego. Am 6. August 2000 wurde Kelly staatlich geprüfte Wirtschaftsprüferin in Kalifornien und entschied, sich an der UCLA Anderson School of Management einzuschreiben; zwei Jahre später, 2002, erhielt sie ihr Masters Diplom in Wirtschaftswissenschaften.

Mit diesen beiden Diplomen ging sie nach New York City, wo sie bei Morgan Stanley als Investmentbankerin tätig wurde, zunächst als Partnerin und später als Vizepräsidentin. Morgan Stanley sorgt schon seit mehr als 75 Jahren für die Beschaffung von Finanzmitteln für Regierungen, Aktiengesellschaften, Institutionen und Privatleute rund um die Welt.

Sie traf Hubertus, als sie mit Freunden 2007 ausging und gab ihm ihre Karte. Ein paar Tage später rief er sie an und sie sahen sich immer wieder. Nachdem er zuerst bei Kellys Vater in San Diego um ihre Hand anhielt, machte er ihr am 4. Juli 2008 auf Schloss Callenberg in Coburg den Heiratsantrag. Dort fand auch die standesamtliche Trauung am 21. Mai 2009 statt. Die kirchliche Hochzeit wurde am 23. Mai 2009 in der St.-Moriz-Kirche in Coburg gefeiert.

Nach der Hochzeit kehrte das Paar nach New York zurück, wo es bis 2011 blieb. Dann zogen die beiden nach Deutschland. Sie nahmen sich in München eine Wohnung, bis ihre jetzige Wohnung in Coburg renoviert worden war.

Kelly erwartete ihr erstes Kind im Mai, aber wie die Natur so spielt, kam Prinzessin Katharina Victoria Elizabeth Cheryl etwas früher, nämlich am 30. April 2014 um 8:00 Uhr in München zur Welt.

Zu Kellys Hobbys gehören Schwimmen, Tanzen und der Besuch kultureller Veranstaltungen sowie von Museen.

Katharina

Prinzessin von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzogin zu Sachsen

München, 30 April 2014

Philipp

Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog zu Sachsen

München, 15 Juli 2015